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Ratgeber Vaginalpilz

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    De.zember-22 13:50:
    Auch heutzutage sind Themen wie sexuell übertragbare Krankheuten nach wir vor mit viel Scharm behaftet.
      
    Ap.ril-Dezember 15:59:
    Physische und sexuelle Gewalt gegenüber Frauen ist in Deutschland keine Seltenheit. Oft bleiben Körperliche und seelische Wunden bleiben zurück.
      
    Ju.li-Juni 16:45:
    Nach der Geburt schüttet der Körper vermehrt Prolaktin aus, ein Hormon das für die Milchbildung zuständig ist. Dieses Hormon hemmt aber gleichzeitig die sexuelle Lust.
      
    Au.gust-28 16:40:
    Bedingt durch die abnehmende Produktion von Östrogen und Progesteron im Körper, kommt es zum Einsetzen der Wechseljahre mit verschiedenen Beschwerden.
      
    Therapie Vaginalpilz

    Treten Symptome auf, wie Juckreiz, Rötung oder Ausfluss, besteht die Therapie der Wahl in der Verabreichung sogenannter Antimykotika. Diese Anti-Pilzmittel sind als Cremes, Gels oder Scheidenzäpfchen erhältlich und werden über mehrere Tage lokal angewendet. In einigen Fällen ist eine lokale Therapie nicht ausreichend. Vor allem bei häufigen oder immer wiederkehrenden Vaginalpilzinfektionen kann eine systemische Therapie sinnvoll sein. Hierbei werden Antimykotika in Form von Tabletten eingenommen, um die Pilzpopulation einzudämmen. Gelingt der Aufbau einer normalen Scheidenflora nicht, wird eine Erhaltungstherapie empfohlen. Hierbei werden entsprechende Anti-Pilz-Medikamente über einen längerfristigen Zeitraum, manchmal über Monate, angewendet, um den Vaginalpilz zu therapieren.

    Diagnose Vaginalpilz

    Für einen Vaginalpilz typisch sind vor allem Jucken und Brennen der Scheide, sowie ein gräulich-krümeliger, geruchloser Ausfluss. Beim Arztbesuch wird die Diagnose Vaginalpilz dann in der Regel durch einen Scheidenabstrich abgesichert. Unter dem Mikroskop betrachtet, kann das Vorhandensein eines Hefepilzes bestätigt werden. Allerdings sollte der Abstrich, um die Art des Erregers genau auszumachen und eine gezielte Therapie gegen ebendiesen Erreger einzuleiten, zur weiteren Diagnostik an ein Labor geschickt werden. Auch differenzialdiagnostisch ist ein Abstrich angeraten, denn Jucken und Brennen können auch auf andere Krankheiten hindeuten, zum Beispiel eine Unverträglichkeit gegenüber dem benutzen Waschmittel, ein Östrogenmangel oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung.

    Ein Großteil aller Frauen hat mindestens einmal in ihrem Leben einen Vaginalpilz. Viele sind sogar mehrfach betroffen oder leiden gar an einem chronischen Vaginalpilz. Dennoch ist Vaginalpilz oft noch ein Tabuthema. Der Partner muss nicht grundsätzlich bei jedem Vaginalpilz mitbehandelt werden.

    Treten die typischen Symptomen zum ersten Mal auf, besteht eine Schwangerschaft, treten Schmerzen auf oder halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Diagnose Vaginalpilz abzusichern.